Bericht 13. Mai 2024

AM 13. MAI 2024 SCHRIEB ELSA DIESEN BERICHT AUS UGANDA

Hallo aus Uganda!

Es ist schon einige Zeit her, dass ich einen Überblick gab, was sich so tut in Uganda. Jetzt bin ich bereits eine Woche hier.

Wir konnten ein TeenSTAR-Seminar in Masaka (auf dem Weg in unsere Gegend) zum Abschluss bringen. Die Leute sind begeistert und wollen im nächsten Term beginnen mit den Schülern zu arbeiten.

Heute haben wir mit dem nächsten Seminar in der Unique High School begonnen und schließen am Freitag ab. Es war/ist jeweils die zweite Woche damit sie dazwischen Zeit hatten sich in die Themen zu vertiefen. Mittlerweile kamen mehrere Anfragen, ob wir das nicht auch in ihrer Gegend veranstalten könnten. Also arbeitslos werden wir noch lange nicht.

Nach den TS-Seminaren beginnt wieder der Unterricht in den Schulen und wir „klappern“ die verschiedenen Schulen ab, um die Zeugnisse zu kontrollieren (Frühwarnsystem) und das Schulgeld zu bezahlen. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt´s Gott an alle treuen Unterstützer, dass es möglich ist vielen, vielen Kindern Bildung zu ermöglichen.

Zwischen den Unterrichtszeiten wird überlegt, was soll in nächster Zukunft neben Bildung unbedingt (und sobald als möglich) getan werden.

Ein großes Thema ist nach wie vor die Fertigstellung des Frauenhauses, da sehr oft Frauen (auch nachts) mit Kindern kommen und Schutz im Frauenhaus suchen. Es ist noch schwierig da erst zwei Räume bewohnbar sind.

Für Frauen, welche nicht lesen und schreiben können ist es schwierig eine Arbeit zu finden, um sich und die Kinder selbst zu versorgen und den Kindern Bildung zu ermöglichen. Vorübergehend können sie sich durch den dazugehörenden Gemüsegarten versorgen.

Jene Frau, welche ihr Ungeborenes durch die Schläge ihres Lebensgefährten verlor, kam gestern wieder mit ihrer Tochter und wird für einige Zeit im Frauenhaus bleiben.

Das Unterrichtsministerium hat verlangt, dass die fünfte Klasse einen eigenen Klassenraum braucht und nicht im Freien in einem Zelt unterrichtet werden darf. Daher wurde innerhalb kürzester Zeit ein kleines Gebäude zu errichtet. Welches später auch für den praktischen Unterricht verwendet werden kann. Die Arbeiter haben sogar zweimal nachts gearbeitet damit die Klasse nächsten Montag bereits bezogen werden kann.

Bei unserer Mitarbeiterin Maria wurde ein großer Regenwassertank gebaut damit sie/wir auch in der Trockenzeit mit Wasser versorgt sind. In den Ferien wie z.B. jetzt wohnen etwa 13 – 16 Personen im Haus. Bei Maria wohnen in den Ferien immer einige Waisenkinder.

Mit lieben Grüßen aus Uganda
Elsa