Bericht 12. April 2020

AM 12. APRIL 2020 SCHRIEB ELSA FOLGENDE E-MAIL VON ZU HAUSE IN ÖSTERREICH

Liebe Freunde!

Im Namen unserer Kinder in Uganda und wir wünschen euch ein gesegnetes Osterfest im leider kleinen Kreis.

Meine Gedanken sind sehr viel in Uganda und jetzt in dieser Situation erst recht. Sie haben dieselben Auflagen und vielleicht noch etwas rigoroser, denn es ist ihnen nicht erlaubt mit einem Auto irgendwohin zu fahren. Das heißt auch alle öffentlichen Taxi- und Busfahrten sind gesperrt. Für Privatautos brauchen sie eine spezielle Genehmigung, welche sie aber nur in Ausnahmefällen bekommen.
Das Problem ist, dass es in Uganda keinerlei finanzielle Unterstützung in irgendeiner Form gibt. Viele Menschen leiden unter der Situation und die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen.
Ich wollte euch informieren, was in Uganda los ist. Von Infektionen hört man nicht viel. Offiziell sind es nicht viele, nur jene, welche aus dem Ausland zurückkamen, dies sagte mir Maria – unsere ugandische Mitarbeiterin. In Uganda ist das Gesundheitssystem nicht so gut ausgebaut wie bei uns.

Meine Reise im April und auch die Safari Reise im Juli ist abgesagt und ich habe keine Ahnung wann ich wieder zu meinen ugandischen Kindern fliegen kann.

Maria hat mir vor einiger Zeit ein kurzes Video geschickt mit einem Segenslied und Gebet. Die Kinder auf dem Video leben mit ihr im Haushalt. Es sind Kinder und Jugendliche, welche sie aufgenommen hat, da sie die Eltern von zuhause weggeschickt haben oder sie haben niemanden mehr wo sie leben können. Ein Mädchen von der Grupp ist Marias Tochter.

So hoffen und beten wir, dass diese Situation bald zu Ende ist.
Mit lieben Grüßen und Gott befohlen
Elsa